Unsere Arbeit bei ‚Ärzte für Madagaskar‘ basiert auf der Überzeugung, dass jede Maßnahme, die wir ergreifen, eine nachweisbare und nachhaltige Wirkung haben sollte. Deshalb setzen wir unsere Ressourcen dort ein, wo sie den größten Unterschied bewirken – und überprüfen kontinuierlich, was wir erreichen.

Unsere Arbeit bei ‚Ärzte für Madagaskar‘ basiert auf der Überzeugung, dass jede Maßnahme, die wir ergreifen, eine nachweisbare und nachhaltige Wirkung haben sollte. Deshalb setzen wir unsere Ressourcen dort ein, wo sie den größten Unterschied bewirken – und überprüfen kontinuierlich, was wir erreichen.

Werfen Sie einen Blick auf unser Impact Dashboard, das die aktuellen Auswirkungen und die Reichweite unserer Aktivitäten in Madagaskar zeigt.

Unsere Erfolge bisher

75,000+

sichere Geburten seit 2016

20,000+

Tuberkulose-Diagnosen ermöglicht

650,000+

Menschen mit Gesundheitsinformationen erreicht

Unsere Aktivitäten

Doctors for Madagascar

Doctors for Madagascar arbeitet gemeinsam mit Gemeinden, Gesundheitsbehörden und Partnern daran, den Zugang zu hochwertiger Gesundheitsversorgung in Madagaskar zu verbessern. Von Prävention und gemeindenaher Arbeit über klinische Versorgung bis zur Stärkung von Gesundheitseinrichtungen verwandeln unsere Teams gemeinsames Engagement in nachhaltiges Handeln und bringen lebenswichtige Leistungen näher zu Menschen, die allzu oft zurückgelassen werden.

Mütter- und Kindergesundheit

Jede Mutter und jedes Kind verdient eine rechtzeitige, sichere und respektvolle Gesundheitsversorgung. Mit dem Projekt für Mütter- und Kindergesundheit stärkt Doctors for Madagascar Gesundheitsfachkräfte, Einrichtungen, Überweisungssysteme und die Aufklärung in den Gemeinden. So erhalten Familien vor, während und nach der Schwangerschaft Zugang zu wichtigen Leistungen – selbst in den entlegensten und am stärksten benachteiligten Regionen Madagaskars.

Bekämpfung übertragbarer Krankheiten

Tuberkulose ist vermeidbar und heilbar. Dennoch gefährden große Entfernungen, Stigmatisierung und ein begrenzter Zugang zur Diagnostik weiterhin Menschenleben. Mit MirayTB unterstützt Doctors for Madagascar Aufklärung, gemeindenahe Untersuchungen, Überweisungen, Diagnostik und Behandlung. Gemeinsam mit den Gesundheitsbehörden stellen wir sicher, dass jeder betroffene Mensch die notwendige Versorgung erhalten kann.

Impfung

Kein Kind sollte aufgrund seines Wohnortes auf lebensrettende Impfungen verzichten müssen. Im Rahmen von SOAMEVA arbeitete Doctors for Madagascar mit Gemeinden und Gesundheitsbehörden zusammen, um ungeimpfte und unvollständig geimpfte Kinder zu identifizieren und zu erreichen, lokale Impfsysteme zu stärken und nachhaltige Instrumente zu entwickeln, damit weniger Kinder unsichtbar oder ungeschützt bleiben.

Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten

Ein Schlaganfall kann ein Leben innerhalb eines Augenblicks verändern. Prävention, schnelle Behandlung und Rehabilitation können jedoch die Perspektiven entscheidend verbessern. Mit MAFY stärkt Doctors for Madagascar die Aufklärung, die Kompetenzen von Gesundheitsfachkräften und die Überweisungswege, um Schlaganfälle zu verhindern, die Notfallversorgung zu verbessern und Betroffene während ihrer gesamten Genesung zu begleiten.

Bau und solare Elektrifizierung

Eine hochwertige Gesundheitsversorgung erfordert sichere, funktionsfähige und zuverlässige Einrichtungen. Doctors for Madagascar unterstützt den Bau, die Sanierung und die solare Elektrifizierung von Gesundheitszentren. Dadurch verbessern sich die Arbeitsbedingungen des Gesundheitspersonals und Gemeinden erhalten Zugang zu wichtigen Leistungen in besser ausgestatteten Einrichtungen – insbesondere dort, wo Stromversorgung und angemessene Infrastruktur weiterhin große Herausforderungen darstellen.

Finanzielle Inklusion

Gesundheitsversorgung sollte Familien niemals dazu zwingen, zwischen einer Behandlung und ihrer finanziellen Sicherheit zu wählen. Mit TIA LONGO entwickelt Doctors for Madagascar praktische Lösungen zur Verringerung finanzieller Hürden, darunter Gesundheitssparen, Transportunterstützung, transparente Preise und Zuschüsse zu Behandlungskosten. So können besonders gefährdete Haushalte wichtige Gesundheitsleistungen mit mehr Würde und Sicherheit in Anspruch nehmen.

Jahresberichte

Jahr für Jahr dokumentieren wir unsere Erfolge, Herausforderungen und Meilensteine, damit Sie nachvollziehen können, was Ihre Unterstützung bewirkt.

Jahresberichte

2025

Jahresbericht

2024

Jahresbericht

2023

Unsere wissenschaftliche Forschung

In Zusammenarbeit mit renommierten Partnern wie der Universität von Antananarivo, der Charité und dem Heidelberg Institut für Globale Gesundheit evaluieren wir unsere Projekte, um sicherzustellen, dass sie nachhaltig und effektiv sind.

Werfen Sie einen Blick auf unsere Forschung und überzeugen Sie sich selbst von der Wirkung unserer Arbeit:

Infektionskrankheiten

Tuberkulose ist eine der größten Gesundheitsbedrohungen in Madagaskar. Besonders in ländlichen Regionen haben Menschen oft keinen Zugang zu Diagnostik und Behandlung.

Unsere Forschung:

  • spürt Hindernisse beim Zugang zur Versorgung auf,

  • entwickelt Strategien zu Prävention und Behandlung sowie

  • nachhaltige Lösungen, die auch entlegene Gemeinden erreichen.

Mütter- und Kindergesundheit

Die Gesundheitsversorgung für Mütter und Kinder in Madagaskar ist oft unzureichend. Besonders in abgelegenen Gebieten fehlt es an medizinischer Versorgung, Infrastruktur und Wissen.

Unsere Forschung untersucht:

  • wie Frauen und Kinder Zugang zu einer sicheren Versorgung erhalten können,

  • kosteneffiziente Maßnahmen, die eine langfristige Verbesserung ermöglichen,

  • welche Rolle Prävention und Aufklärung dabei spielen.

Finanzielle Risikoabsicherung

Für viele Familien in Madagaskar bedeutet eine Krankheit nicht nur gesundheitliche, sondern auch existenzielle Herausforderungen.

Unsere Forschung untersucht:

  • die wirtschaftlichen Belastungen, die durch Gesundheitsausgaben entstehen,

  • welche Bevölkerungsgruppen am stärksten gefährdet sind,

  • wie digitale Technologien dazu beitragen können, finanzielle Hindernisse zu
    überwinden.

Nicht übertragbare Krankheiten und Schlaganfallversorgung

Nichtübertragbare Krankheiten wie Schlaganfälle werden in Madagaskar oft spät oder gar nicht behandelt, da das Wissen darüber und die Infrastruktur für deren Behandlung fehlen.

Unsere Forschung untersucht:

  • Prävalenz und Risikofaktoren für Schlaganfälle,

  • auf welche Weise die Wahrnehmung und das Wissen über Schlaganfälle in der
    Bevölkerung und beim Gesundheitspersonal verbessert werden können,

  • welche Behandlungsmodelle eine qualitativ hochwertige Versorgung versprechen.