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Fiebrige Ochsentour

April 2012: Verschwitzt und zitternd vor Anstrengung ziehen zwei Ochsen einen schwer bepackten Wagen die letzten Meter auf das Krankenhausgelände von Fotadrevo. Tiana, die Frau auf der Ladefläche, hat 40°C Fieber und ist im neunten Monat schwanger. Seit fast 3 Tagen ist die Familie unterwegs. Aus Sorge um seine hochschwangere Tochter trieb Tianas Vater die Ochsen unermüdlich an: Schneller, immer schneller! Bis plötzlich mit einem Krachen die hölzerne Deichsel bricht. Aus einem Baum am Wegesrand wird in Windeseile ein Provisorium gefertigt und weiter geht die Fahrt – pausenlos, auch durch die Nacht.

"Die 250 km von Tuléar nach Fotadrevo legen wir in nur neun Stunden zurück."
Der Ochsenwagen mit reparierter Deichsel, fertig für die Rückfahrt.

Als sie am nächsten Morgen die Klinik in Fotadrevo erreichen, wird Tianas Malaria sofort behandelt. Das rettet ihr und ihrem Kind das Leben. Einige Tage später gelingt auch die Geburt auf natürlichem Weg. Nach insgesamt zwei Wochen und mit repariertem Ochsenkarren machen sich der stolze Großvater samt seiner glücklichen Tochter mit ihrem gesunden Kind gemeinsam auf den langen Weg zurück nach Hause.


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PROJEKTE

NAH DRAN

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